Erik Nielsen ist ein Dirigent, der in der Oper und im Konzert gleichermaßen zu Hause ist.

Schon in jungen Jahren Pianist, studierte er später Oboe und Harfe an The Juilliard School und Dirigieren am Curtis Institute of Music. 2001 zog er als Harfenist der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker nach Deutschland um.

2002 begann er eine 10-jährige Zusammenarbeit mit der Frankfurter Oper, zunächst als Korrepetitor (Pianist) und später als Kapellmeister. Dort sammelte er ein grosses Repertoire von Monteverdi bis Lachenmann.

Erik dirigierte 2012 zum ersten Mal das Bilbao Symphony Orchestra (Bilbao Orkesta Sinfonikoa) in Korngolds TOTE STADT und wurde im September 2015 zum Chefdirigenten ernannt. Außerdem war er Musikdirektor des Theaters Basel (2016-2018). 

Zu den kommenden Projekten für die Saison 21/22 gehören sein Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl (Das Rheingold) und die Uraufführung einer neuen Oper von Manfred Trojahn mit Dutch National Opera.   

Darüber hinaus arbeitet er mit dem JONDE (Spanisch National Jugendorchester) zusammen und kehrt an die Frankfurter Oper zurück.  

Zu den jüngsten Engagements zählen Kreneks KARL V für die Bayerische Staatsoper, Oedipus Rex, Il prigioniero und Pelléas et Mélisande an der Semperoper Dresden, Peter Grimes und Trojahns Oreste am Opernhaus Zürich, Billy Budd und Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern in Frankfurt, Usandizaga Mendiyan, Bachs Johannes-Passion und Salome in Bilbao und The Rake's Progress in Budapest sowie Konzerte in Oslo, Manchester, Stockholm, Madrid, Straßburg, Lissabon, Valladolid, Basel, Aspen Music Festival und Interlochen Arts Camp.

2009 wurde er von der Solti Foundation USA mit dem Sir Georg Solti Conducting Award ausgezeichnet.